Stromausfallszenarien in Deutschland

Die Wahrscheinlichkeit, dass es auch Sie einmal trifft, nimmt zu. Unser Wetter wird immer extremer, Stürme und Schneechaos werden häufiger. Zudem steigt das Risiko für längerfristige Stromausfälle durch die aktuelle Terrorgefahr.

Gleichzeitig sparen Energielieferanten an allen Stellen, so dass unser Versorgungsnetz nicht mehr auf maximale Versorgungssicherheit ausgelegt wird, sondern auf maximalen Gewinn.

Der kluge Mann, die kluge Frau, baut vor.

Mit vollautomatischen Notstromlösungen von egger technologie können Sie sich vor Stromausfällen schützen.

Wir beraten Sie gern.

Stellen Sie sich einmal vor:

Einfamilienhaus - Stromausfall in Deutschland - 12. Dezember, 14:27 Uhr

Nach 5 Sekunden: Diese Ruhe im Haus, ach so, Stromausfall, wird schon nicht lange dauern.

Nach 30 Minuten: Die Fische im Aquarium gucken dumm, endlich ein bisschen Ruhe, die Spülmaschine läuft eben später.

Nach 2 Stunden: Langsam wird es kühl in der Wohnung, einen heißen Kaffee gibt es nicht, kein Radio oder Internet um zu erfahren, wie lange das noch geht, wo sind die Kerzen?

Nach 6 Stunden: Kein warmes Abendessen, TV gibt es heute keines, die Kerzen gehen zu Ende, dann eben ab ins Bett.

Am nächsten Morgen: Mist, verschlafen, kein Radiowecker, die Wohnung eiskalt, die Goldfische treiben kieloben, keine warme Dusche, kein frischer Kaffee, kein Toast, einfach nix.

Nachmittags dann: Immer noch kein Radio, in der Wohnung hat’s 10 Grad, plus immerhin, die Fische im WC entsorgen, das Geschirr von gestern kalt und von Hand abspülen, der Inhalt des Gefrierschranks taut auf, schnell noch aufkochen geht nicht, also in den Müll damit, und jetzt? Alles Mist!

Oder: Oh, das Licht ging kurz aus, aus der Garage kommt ein leises Brummen, jetzt erst mal eine schöne Tasse Kaffee.

Gut, dass wir das Notstromaggregat letzten Monat gekauft haben.


Landwirtschaft - Stromausfall in Deutschland - 12. Dezember, 16:27 Uhr

Nach 2 Minuten: Alles aus, hoffentlich dauert’s nicht zu lange.

Nach 10 Minuten: per Handy beim Nachbarn angerufen, da geht auch nichts.

Nach 30 Minuten: Alle Nachbarn haben schon bei mir angerufen, überall kein Strom.

Nach 1 Stunde: Alle Versuche, beim Rathaus oder E-Werk anzurufen bringen nichts, ständig belegt.

Nach 1 ½ Stunden: Feuerwehr, THW und Katastrophenschutz angerufen, nichts. Alle verfügbaren Stromaggregate sind bereits im Einsatz.

Nach 2 Stunden: Zum Baumarkt gefahren, irgendein Stromaggregat besorgen wollen, nichts, alles dunkel, die Angestellten stehen vor der Tür und rauchen. Die Türen gehen nicht auf, das Kassensystem arbeitet nicht. An der Tankstelle vorbeigefahren, nichts, kein Licht, kein Sprit, nicht mal eine Tasse Kaffee. Der Mann hinter der Kasse zuckt nur mit den Schultern… Kein Strom.

Nach 4 Stunden: Die Kühe im Stall brüllen vor Schmerz, die Melkanlage läuft nicht ohne Strom, in der Geflügelzucht beginnt das große Sterben.

Nach 6 Stunden: Mit der Taschenlampe ins Bett gegangen, Verzweiflung kommt auf.

Am nächsten Morgen: Aus, alles aus. Die Kühe soweit es ging von Hand gemolken, die Milch weggeschüttet, da sie ohne Kühlung nicht hält, 150.000 Masthühner sind jetzt Sondermüll. Hätte ich nur auf meine Berufsgenossenschaft gehört!

Oder: Mist, schon wieder Stromausfall, raus an den Trecker, den Zapfwellengenerator angekuppelt, eingesteckt und dann in Ruhe eine frische Tasse Kaffee getrunken.


Büro - Stromausfall in Deutschland - 12. Dezember, 10:27 Uhr

Nach 5 Sekunden: Hoppla, Licht aus, PC aus, 3 Stunden Arbeit nicht gespeichert, weg, so ein Mist! Jetzt erstmal einen Kaffee, der Automat geht nicht, kein Strom. Okay, ruf ich die Kollegin an, wollte ihr eh schon lange vom letzten Urlaub erzählen, Mist, die Telefonanlage geht nicht.

Nach 30 Minuten: Auf dem Parkplatz gestanden, eine geraucht, auf dem Rückweg dem Kunden mit dem verstauchten Knöchel 4 Etagen die Treppe hoch geholfen, Mann war der sauer, dass der Aufzug nicht geht.

Nach 2 Stunden: Nichts geht, es wird kälter, der Bürotratsch ist durch, der Chef dreht auch durch.

Nach 2 ½ Stunden: Nach Hause geschickt worden, der Chef verzweifelt, eilige Kundenanfragen bleiben liegen.

Am nächsten Morgen: Die Leute vom E-Werk haben eine Notversorgung gebaut, alles läuft wieder, aber es kommt den ganzen Tag über noch zu kurzen Abschaltungen.

Der Schaden: 10 Angestellte haben einen Tag Arbeit verloren, am EDV-Server musste 4 Stunden lang der Schaden durch den Absturz behoben werden, rund 10.000 Euro und dazu etliche Kunden, die sauer sind, da sie einen ganzen Tag auf dringende Anfragen warten mussten.

Oder: Das Licht ging eine halbe Minute aus, am PC war nichts zu merken, alles läuft wie gehabt. Wie gut, dass wir letzten Monat das passende Notstromaggregat eingebaut haben.


Metzgerei - Stromausfall in Deutschland - 12. Dezember, 09:27 Uhr

Nach 2 Sekunden: Alle Lichter aus. Die Kompressoren der Kühlanlagen werden leiser, die Kasse gibt ein klägliches Piepsen von sich.

Nach 1 Minute: Frau Müller hätte jetzt gerne ihren Schinkenaufschnitt für heute Abend, 5 Handwerker fragen, was aus ihren Fleischkäsebrötchen für die Vesperpause wird, Frau Schulze möchte jetzt den gekauften Braten bezahlen.

Nach 5 Minuten: Den Braten für Frau Schulze aufgeschrieben, bezahlt sie dann morgen, Frau Müller nimmt mit, was schon geschnitten ist, auch aufgeschrieben. 5 mürrische Handwerker weggeschickt.

Nach 15 Minuten: 25 Kunden erklärt, dass man nichts machen könne, Fluch und Segen der Technik eben. Schild an die Türe gehängt „Vorübergehend keine Bedienung möglich“

Nach 2 Stunden: Ware aus den Auslagen in die Kühlraume geräumt. Waren die nicht sonst immer kälter? Angestellte heimgeschickt. Der Chef und seine Frau halten die Stellung. Nicht mal das Radio geht.

18:00 Uhr: Immer noch nichts. Tür abgeschlossen, nach Hause gegangen, bei Kerzenlicht den Umsatzausfall des Tages überschlagen. 500 Kunden nicht bedient, 10.000 Euro Umsatzeinbuße.

Am nächsten Morgen: mit der Taschenlampe aufgestanden, zur Metzgerei gefahren, immer noch kein Strom. +5° Celsius in den Kühlräumen, 1 Tonne Tiefkühlware in die Mülltonne geworfen. Aus Verzweiflung 1 Flasche warmen Sekt aufgemacht und ausgetrunken. 

Oder: Die Lichter gehen kurz aus, die Kasse piepst, nach 10 Sekunden das vertraute Brummen des Dieselsaggregats. Alle Kunden bedient, es werden immer mehr. Die Aushilfen angerufen um zu helfen, die Kunden zu bedienen. Die anderen Metzgereien haben alle zu.

Am Abend: 650 neue Kunden, etliche werden wiederkommen, ein Umsatzplus von 13.000 Euro an einem Tag.


Produktion - Stromausfall in Deutschland - 12. Dezember, 10:47 Uhr

Nach 5 Sekunden: Alles Dunkel, die Hälfte der Notausgangslichter geht an, bei den anderen sind die Akkus defekt. Die Maschinen stehen, die Absauganlage läuft quietschend aus, die Schweißroboter legen eine Pause ein.

Nach 5 Minuten: Die Arbeiter gehen vor die Halle, um eine zu rauchen, ohne Kaffee dazu, denn der Kaffeeautomat will auch Strom haben, dem Radio ist auch der „Saft“ ausgegangen.

Nach 30 Minuten: Der Betriebsleiter läuft aufgeregt durch die Produktionshalle, die Arbeiter haben nach der zweiten Zigarette in der Kälte genug geraucht. Im Lastenaufzug steckt eine Palette dringend benötigter Werkzeuge fest.

Nach 1 Stunde: Immer noch kein Strom, alles dunkel, die Arbeiter gehen ein paar Minuten früher als sonst in die Werkskantine. Aber da, wo es sonst nach Schnitzel und Pommes riecht, ist alles öde und leer. Die Betriebsleitung spendiert jedem ein Schälchen Salat, der braucht nicht vorher gekocht zu werden.

13:00 Uhr: Weder im Rathaus noch bei der IHK weiß man, wie lange das noch dauert. Die Arbeiter werden nach Hause geschickt, in der Küche wird das halbfertige Essen entsorgt. Immer noch nichts.

16:00 Uhr: Der Betriebsleiter geht durch seine Hallen, verriegelt von Hand alle Türen und Tore und überschlägt den Schaden. 50 Leute nach Hause geschickt, die Werkstücke in den Maschinen sind Schrott, das Material in den Rührkesseln ist jetzt auch ausgehärtet, 2 Tage Arbeit, um die Kessel wieder zu reinigen. Die just-in-time Lieferung für den Autohersteller morgen früh geht auch nicht vom Hof. Das gibt Ärger. Der Vorstand wird nach einem Schuldigen suchen. Ob ich mich wohl besser vorsorglich nach einem neuen Job umschaue?

Oder: Die Lichter gehen aus, die Notbeleuchtung geht an. Nach 30 Sekunden ist alles wieder normal. Der Notstromdiesel im Container auf dem Hof brummt. Wie gut, dass ich die Geschäftsleitung im Frühjahr dazu angeregt habe, einen Generator anzuschaffen.


Future History - Einfamilienhaus in halbverlassener City-Randlage

Sommer 2020: Endlich haben wir es geschafft. Alle stinkenden Kohlekraftwerke sind abgerissen, die Atomkraftwerke wurden stillgelegt und werden in den nächsten 20 Jahren rückgebaut. Die Nachbarn sind auch größtenteils ausgezogen, endlich wieder Platz und Ruhe zum Leben. Und auch die Probleme mit der Energieversorgung sind nicht mehr so gravierend, seit unsere Regierung im Frühjahr einen Liefervertrag mit den osteuropäischen Atomkraftwerken geschlossen hat. In der Zwischenzeit ist es auch mit den täglichen Stromabschaltungen besser geworden. Im letzten Winter war es noch ganz schlecht, aber jetzt haben wir nur noch 2 - 3 mal am Tag und auch das nur für längstens 2 Stunden keinen Strom. Schlimm ist es natürlich, wenn man bei Einbruch der Abenddämmerung keinen Strom hat und deshalb die mit Panzerstahl verstärkten Rollläden nicht herunterlassen kann. Auch die rundum Absicherung des Gartens mit der Flutlichtanlage muss mit Strom betrieben werden, da Kerzen nicht hell genug sind und zudem ständig vom Wind ausgeblasen werden.

Da bin ich froh, dass mein vorausschauender Lebensgefährte bereits vor Jahren ein Notstromaggregat hat einbauen lassen.


Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

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